Zum Nachdenken

Jer. 9,22-23 So spricht der HERR: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums. Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, …..

 

Das Bibelwort beginnt mit den Worten:“ So spricht der Herr!“ Immer wenn diese Worte in der Bibel zu lesen sind, wird uns etwas Wichtiges von Gott mitgeteilt. Offenbar hat Gott gesehen, wie die Menschen zu der Zeit Jeremias ganz verkehrt lebten. Sie waren zufrieden mit sich selbst – und sie setzten alles dran, ihr Leben zu verbessern und ihren Wohlstand zu sichern. Aber Gott hatten sie dabei völlig aus dem Blick verloren.

Weltliche Bildung, körperliche Kraft, Gesundheit und finanzieller Gewinn waren ihre Ziele. Dafür setzten sie alle ihre Bemühungen ein. Alles Streben, alle Gedanken, alle Zeit, alle Kräfte nutzten sie, um Bildung und Stärke und ein finanzielles Polster zu gewinnen. Das war damals so …… und es ist heute das Streben vieler, vieler Menschen, Gesundheit und irdischen Besitz zu mehren. „ Hauptsache gesund“, sagen sie dann und: „ Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.“

Wer aber ein klein bisschen von Gott und der ewigen hohen Berufung des Menschen begriffen hat, der weiß doch, dass gerade diese Dinge ganz schnell wieder verloren gehen, ja, dass jeder Mensch sie im Tode abgeben muss. Der Tod kommt schneller als man denkt. Und dann hat man völlig umsonst gearbeitet und an Gott vorbeigelebt. In diese Situation hinein spricht Gott:

Pass auf, Mensch! Wenn du mich nicht kennst und nicht kennen willst, ist alles umsonst, was du suchst und tust! Denn du bist auf mich hin geschaffen. Dein Leben hat nur einen bleibenden Wert in Verbindung mit mir.

 Pastor Uwe Holmer

 

(Quelle:  „Mit Jesus unterwegs“ Evangelische Volks- und Schriftenmission Lemgo Lieme)

 

Ich bin durch die Welt gegangen.

1. Ich bin durch die Welt gegangen,
und die Welt ist schön und groß,
und doch ziehet mein Verlangen
mich weit von der Erde los.

2. Ich habe die Menschen gesehen,
und sie suchen spät und früh,
sie schaffen, sie kommen und gehen,
und ihr Leben ist Arbeit und Müh.

3. Sie suchen, was sie nicht finden
in Liebe und Ehre und Glück,
und sie kommen belastet mit Sünden
und unbefriedigt zurück.

4. Es ist eine Ruh vorhanden
für das arme, müde Herz;
sagt es laut in allen Landen:
Hier ist gestillet der Schmerz.

5. Es ist eine Ruh gefunden
für alle fern und nah:
In des Gotteslammes Wunden,
am Kreuze auf Golgatha.

 

 Eleonore Fürstin von Reuß (1835-1903))

 

 


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